Vorbereitungen

Endlich ist es wieder soweit: die alljährliche Radreise steht an. Trotz der C-Krise auch schon im vergangenen Jahr konnten wir ein paar Tage im hohen Norden verbringen. Unser Ausgangspunkt war damals Glückstadt. Von dort machten wir sternförmig jeden Tag Ausflüge ans Meer, nach Lübeck, nach Hamburg. Wichtig war uns, dass aufgrund der traurigen weltpolitischen Entwicklungen wir mit unserem Ausgangspunkt das Glück herausfordern wollten. Es war ein schönes Treffen, das wir sehr genossen haben, auch wenn die Tour klein und übersichtlich war. Unser Freund Christian fuhr nur die kleinen Etappen mit, die großen bewältigten Oldo und ich wie zum Beispiel nach Lübeck über 105 Kilometer. Zurück haben wir beide den Zug genommen, um den Abend wieder mit Christian im Garten unserer Ferienwohnung verbringen zu können. Veröffentlicht habe ich vergangenes Jahr zu unserer Reise nichts.

Im Nachhinein bedeutet Glück auch, dass wir heute in 2021 hoffnungsfroh wieder eine Reise planen dürfen. Wir wollen ins Heimatland unseres Freundes Oldo nach Tschechien bzw. Böhmen. Und hoffen damit, auch unbeschadet über die Grenze kommen. Das gelingt ja angeblich nur mit den drei Gs. Mal schauen, was da alles passiert.

Viele Unwägbarkeiten machen das Glück nicht vollkommen, aber zumindest sieht es jetzt, zwei Tage vor Reisestart – doch ganz gut aus. Die Regierungen dieser Welt und die Deutsche allen voran, machen uns das Leben schwer, indem sie mit tagtäglichen Änderungen aufwarten bezüglich der gesetzlichen Lage, der Möglichkeiten und vor allem der Unmöglichkeiten, den Alltag und auch besondere Planungen der Bevölkerung durch ihre für mich zumindest manchmal skurrilen Maßnahmen zu beeinflussen.

Die Rote Linie überschreiten und dann genießen. Das bedeutet Freiheit und Leben.

Die Welt hat sich verändert. Ein unglaublicher Wandel kündigt sich an, und entgegen allen Unkenrufen zum Trotz und entgegen allen Hoffnungen auf die Rückkehr der Normalität sehe ich uns erst am Anfang von Veränderungen, an deren Ende wir sagen werden: „kein Stein ist auf dem anderen geblieben“. Und ich bin überzeugt davon, dass wir nach einem Atemzug der Stille und der Besinnung anfügen werden: „Zum Glück“.

Ich verweise auf meine Artikel in der Ost-Post in den Ausgaben 2/19 bis 2/21, in denen ich in „Roths Gedanken“ hierzu ausführlich Stellung beziehen durfte Hier die Links zu den Artikeln:

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Ich freue mich, wenn ihr die Seiten anklickt und danke euch fürs Lesen und gerne auch für eine Kritik, Resonanz und die Diskussion.

Was unsere bevorstehende Radreise betrifft: nach überstandener, wirklich heftiger C-Erkrankung im April/Mai diesen Jahres war es mein Wunsch, eher eine etwas anspruchslosere Radelstrecke raus zu suchen. Obwohl schon oft gefahren: ein Traum, der Weg von Passau nach Wien.

Doch in meinen regelmäßigen Treffen kam mein Freund und langjähriger Radreise-Begleiter Krischan mit der Idee um die Ecke, den Eger-Radweg von Schirnding nach Litomerice zu fahren. Wir haben nur vier bis fünf Tage Zeit. Es wären ca. 300 Kilometer, der größte Teil der Strecke befände sich im Heimatland unseres Dritten im Bunde, nämlich Oldino aus Praha. Krischan wäre die Strecke mal mit dem Auto abgefahren. Es sei eine herrliche Landschaft, viele Bäume am Wegesrand, die uns in der Hitze Schatten spenden würden.

Wie immer das Ziel einer jeglichen Radreise: zum Ende des Regenbogens!

Gesagt – begeistert. Zwar ergeben die Suche nach Strecke und Höhenprofil eher Angaben, die meinen Wünschen nicht entsprechen: über 4000 Höhenmeter auf 300 Kilometer Fahrstrecke. Aber da muss es sich um Irrtümer in den Karten handeln. Zumindest vertraue ich darauf. Schließlich werden wir an einem Fluss entlang pedalieren. Da muss es doch eigentlich eher flach zugehen.

Also ich für meinen Teil kann mich darauf einlassen. Die SMS-Schalten mit Prag ergeben kein nachteiliges Ergebnis. Am Freitag, den 16.07.2021 soll es also im Städtchen Cheb (Eger) losgehen. Dort wollen wir uns am Abend treffen.

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