Prolog

Nun ist es also bald soweit. Die Vorbereitungen liegen in den letzten Zügen. Ziel ist es natürlich, so wenig Arbeit damit wie möglich zu haben, was gleichbedeutend sein könnte, wieviel Gepäck ich dabei habe.

Selbstverständlich ist dieses Jahr auch das Ziel, ganz wenig Gewicht mitzuschleppen. Ein Tablet bringt 1 Kilogramm statt des Laptops, den ich in den vergangenen Jahren mitgenommen habe.

Ich werde Klamotten für jeweils vier Tage mit an Board haben: vier Unterhosen, vier Paar Socken, vier Funktionshemden, zwei kurze Hosen, ein Paar Schuhe und Badeschlappen, eine lange leichte Hose für den Abend.

Schwer am Überlegen bin ich, ob die Regenjacke, die ich mir vor zwei Jahren in Schweden gekauft habe – der geneigte Leser erinnert sich bestimmt -auf diese Reise überhaupt mitnehmen soll. Die Tendenz geht zu „Nein“.

Der Wetterbericht bei wetter.com zeigt im 16-Tage-Trend für Tschechien und Polen keinen Regen bis 6. August, fast ausschließlich Sonne und teilweise extreme Temperaturen von über 30 Grad. Da ist es eher sinnvoll, sich noch einen Wassertank in Rucksackform mit Wasserschlauch zum Mund zuzulegen. Vor allem bei Steigungen, die wir sicherlich auch im größeren Stil zu bewältigen haben, ist ein solches Utensil geradezu unerlässlich, um während der Fahrt bei Kräften zu bleiben. Dazu noch Magnesium und Calzium-Tabletten, damit die Muskeln nicht schlapp machen.

Dann kommt hinzu der Fotoapparat mit den Akkus, Handy, die Aufteilung des Pannenwerkzeuges steht noch an. Ich werde in einem Telefonat mit Krischan heute Abend noch ein paar Fragen hierzu erörtern..

Entscheidend scheint mir allerdings, dass ich selbst einige Kilos mehr als im letzten Jahr auf die Waage bringe. Subjektiv merkt man das weniger und konzentriert sich deshalb auf die Last auf dem Gepäckträger. Objektiv betrachtet ist dies Unsinn, und eine Fastenkur würde diesbezüglich wohl mehr bringen.

In einer Mail von Oldo, unserem Dritten Mann, teilt mir dieser heute mit, dass er den Teil der Reise durch Tschechien bereits vorbereitet hat. Er bittet uns auf jeden Fall noch, soweit vorhanden, Kartenmaterial zu Polen mitzubringen. Dazu finde ich eine Beschreibung, wie wir sein Haus im Böhmerwald finden können.

Ich befinde mich während des Schreibens dieser Zeilen bei einem Besuch von meinem Sohn in Duisburg. Da ich erst am Dienstag spät abends heimkehre, bleibt – zum Glück – kaum Zeit VIEL zu packen.

Bis die Tage

Euer Markus

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