Aktuelles

Als ich hörte, dass sich die Kulturhauptstädte im Jahr 2016 in Polen und Spanien befinden, entwickelte sich sofort eine Idee, ein Traum in meinem Herzen.

Da ich im April 2016 Urlaub habe, spricht ja nichts dagegen, in diesem Monat schon eine erste Radreise in Angriff zu nehmen, bevor ich im Spätsommer wieder mit meinen Freunden Christian und Oldrich unterwegs sein werde. Hier haben wir uns – zumindest, wenn kurz vorher die 16-Tage-Wettervorschau nichts Unverheißungsvolles berichtet – für eine Reise in den Norden entschieden. Wir wollen von London oder Watford durch den Osten von England nach Schottland und durch die Mitte des Landes von Glasgow aus wieder in den Süden nach London.

Aber zurück zur Frühjahrsidee:
Schon war googlemaps geöffnet. Um zu recherieren, mit vielen Kilometern ich von San Sebastian nach Breslau auf dem Sattel rechnen muss. Ich klicke auf den Fahrradbutton und bin erstmal überrascht, dass Maps mich über Paris, Brüssel, Hannover, Braunschweig nach Breslau schickt.

Eine etwas längere Strecke durch mehrere Länder und flacheren Landschaften.

Eine etwas längere Strecke durch mehrere Länder und flacheren Landschaften.


Ist natürlich fahrradfreundlicher als der direkte Weg über die Alpen und durch den Schwarz- und Böhmerwald.

Eine Streckenlänge, die ich am Stück noch nie gefahren bin. Das nötigt mir natürlich Respekt ab. Ich habe keine Lust, alleine zu fahren. Aber mit ein paar netten Reisekollegen würde das sicher Spaß machen. Wenn du dich als Leser also angesprochen fühlst, mein Reisepartner zu sein, dann schreibe mir gleich. Damit wir uns noch rechtzeitig beschnuppern können. Auch wenn du nicht so lange Zeit hat, und nur einen Teil der Strecke mitfahren möchtest, dann schreibe mir ein paar Zeilen.

Die Tour mit der Rückreise bis ganz daheim nach München.

Die Tour mit der Rückreise bis ganz daheim nach München.


In den letzten Jahren habe ich mich des öfteren mit Liegerädern beschäftigt. Einige ausprobiert. Jedoch nie echte Liebe entwickeln können. Es ist einfach ein anderes Fahrgefühl. Vor Kreuzungen liegt man soweit hinten im Rad, dass man nicht einsehen kann, ob man mit Verkehr rechnen muss. Sich also nach vorne beugen, gleichzeitig das Gleichgewicht halten, und noch zu lenken, wenn die Kette den Reifen berührt – naja. Da muss man viele Kilometer fahren, um ein gutes Fahrgefühl zu entwickeln.

Dennoch ist es sicher recht bequem zu fahren, besonders schonend für den Hintern.

Einzige Alternative zum Liegerad ist also das Trike. Ein Dreirad mit zwei Rädern vorne. Klar. Ich sitze da auch weit nach hinten zurückgelehnt. Kann mich aber immer auf den Verkehr konzentrieren, weil ich ja unter normalen Umständen nicht umfallen kann.

Aber auch da ist es nicht soooo leicht, das richtige Rad zu finden. Ich habe zweimal schon die SPEZI besucht, eine Spezialradmesse, die einmal im Jahr am letzten Aprilwochenende im pfälzischen Germersheim stattfindet. Da bekommt man alle Auswüchse des irdischen und interplanetenaren Fahrradbaus zu sehen.

Mein Interesse fanden Trikes von ICLETTA oder Skorpion, sowie HP Velo.

Aber durch Zufall stieß ich über die Suche im Internet auf die Firma Velomo. Eine deutsche Werkstatt, die sämtliche Fahrradreise für ihre Eigenbaue in Deutschland herstellt und zusammenschraubt. Nicht wie bei anderen Firmen üblich, die viele Teile in Fernost fertigen lassen. Diese Idee gefällt mir.

Derzeit bin also in Verhandlungen, zumal ich feststellen durfte, dass Felix Hertlein vom Pedalium in München-Neuwied Händler von Velomo in Bayern ist.

Vielleicht klappt´s ja noch mit dem Umstieg auf ein Trike bis Anfang März, so dass ich die große Tour mit entspannter und rückenschonender Fahrweise anpacken kann.

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